Wenn Leidenschaft auf Präzision trifft, entstehen Erfolgsgeschichten wie diese: Zwei Gründer mit einer smarten Idee wollten Heizungsanlagen intelligenter machen. Mit VIRO an ihrer Seite wurde daraus ein marktreifes, sicheres Produkt.
Vom Prototyp zur Produktzulassung
Das Start-up heatbyte entwickelt digitale Lösungen, mit denen Heizungsbauer und Privatkunden ihre Anlagen überwachen und optimieren können. Das Herzstück: ein kleines Gerät, das Daten aus der Heizung sammelt, analysiert und so hilft, Energie effizienter zu nutzen. Durch das kontinuierliche Monitoring ist eine Energieeinsparung von bis zu 20 Prozent möglich. Technisch war das Produkt schon früh überzeugend, aber bevor es auf den europäischen Markt durfte, musste es den hohen Anforderungen an CE-Kennzeichnung, Risikobeurteilung und Material-Compliance gerecht werden. „Wir sind Softwareentwickler, keine CE-Experten. Wir wussten, dass wir Unterstützung brauchen, um unser Produkt sicher und rechtskonform auf den Markt zu bringen“, erinnert sich Hendrik Pahl, geschäftsführender Gesellschafter von heatbyte.
„Mein Vater hat früher bei VIRO gearbeitet. Mittlerweile ist er im Ruhestand, aber so kam der Kontakt zustande“, erzählt Pahl. Das Engineering-Team von VIRO übernahm die komplette Risikobeurteilung sowie die Material-Compliance-Prüfung. Auf Basis der detaillierten Stückliste des Herstellers wurden sämtliche Komponenten analysiert, bewertet und dokumentiert. „Zentrale Herausforderung war die Erfüllung der anzuwendenden Richtlinien, um eine CE-Kennzeichnung auf das Produkt aufbringen zu dürfen. Alle erforderlichen Dokumente wie die Risikobeurteilung, die Betriebsanleitung, Datenblätter und vieles mehr wurden entweder erstellt, gemeinsam erarbeitet oder angefragt“, erklärt Christian Prinz, Gruppenleiter Mechanical Engineering bei VIRO am Standort Osnabrück. Ein weiteres Highlight: VIRO fertigte den ersten Prototypen des Gehäuses im 3D-Druck an. Damit konnte die heatbyte-Box erstmals real getestet werden, ein wichtiger Meilenstein für das junge Unternehmen.
Was als klassisches Engineering-Projekt begann, entwickelte sich zu einer echten Partnerschaft. Die Kommunikation war unkompliziert, offen und vertrauensvoll – auf Augenhöhe und per Du. „Mit VIRO war das einfach total angenehm. Sie sagen klar, was sie brauchen, nehmen einen an die Hand und bringen einen wirklich voran. Wir hatten nie das Gefühl, nur ein Auftraggeber zu sein – das war echtes Teamwork“, erzählt Hendrik Pahl. Seit rund einem Jahr arbeiten beide Seiten nun eng zusammen. Und das mit Erfolg: Dank VIRO erfüllt das Produkt heute die regulatorischen Anforderungen und ist im europäischen Markt einsetzbar.
Mit der erfolgreichen Markteinführung ist das gemeinsame Kapitel noch längst nicht abgeschlossen. Bereits jetzt denken beide Partner weiter: Die nächste Produktgeneration soll folgen, inklusive eigener Elektronikentwicklung, vielleicht sogar mit dem Qualitätssiegel „Geprüfte Sicherheit“ (GS-Kennzeichen). Was bleibt, ist ein starkes Beispiel dafür, wie partnerschaftliche Zusammenarbeit, technisches Know-how und Vertrauen Innovation möglich machen.
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Christian Prinz
Gruppenleiter Mechanical Engineering
c.prinz@viro-group.com
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